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Einladung zur Veranstaltung

MYTHOS UND REALITÄT: EIN LOKALAUGENSCHEIN IM KRIEGSLAND SYRIEN

Festsaal der Caritas Socialis, Pramergasse 9, 1090 Wien

Eva und Markus Heizmann, Basel

Hannah Ghoneim, Wien

Maamoun Chawki, Wien

Moderation: Udo Bachmaier (ehem. ORF-Moderator und Präsident der Vereinigung für Medienkultur)

Projekte, Beobachtungen, Politik, Geschichte, Diskussion

Syrisches Buffet und Getränke, (Freiwillige Spenden sind erwünscht)

 

Syrien – von Damaskus nach Aleppo 3. Oktober bis 14. Oktober 2016

MYTHOS UND REALITÄT: EIN LOKALAUGENSCHEIN IM KRIEGSLAND SYRIEN, Ein Augenzeugenbericht von Markus Heizmann

„Syrien – ein vom Imperialismus angegriffenes Land“

Das Syrien ein vom Imperialismus angegriffenes Land ist, das haben wir in Syrien von vielen Menschen unabhängig voneinander gehört. Solche Worte hört man hier selten. Hier ist in aller Regel von der „Diktatur“ in Damaskus die Rede, die Märchen und Mythen von der Syrischen Armee die „ihr eigenes Volk ermordet“ werden noch immer ebenso verbreitet wie die Geschichten von den Fassbomben und den Giftgasangriffen. Leider müssen wir auch innerhalb der linken Presse lange und gründlich suchen, bis wir eine faire und integre Berichterstattung zu Syrien finden. Wir wollten uns ein eigenes Bild machen:

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Unverantwortliches Vabanquespiel der USA in Syrien (SB)

Zusammenarbeit der CIA mit Al Kaida bringt die Welt in Gefahr
Der Krieg in Syrien wird zusehends zur Bedrohung für die ganze Menschheit. Wegen der anhaltenden Offensive der russischen und syrischen Streitkräfte gegen Rebellen im Ostteil Aleppos haben die USA am 3. Oktober die Gespräche zwischen Moskau und Washington um eine Beilegung des Konflikts aufgekündigt und ihre dafür abgestellten Diplomaten aus Genf abgezogen. Angeblich ist inzwischen sogar die Kommunikation zwischen russischen und amerikanischen Militärs, um Zwischenfälle ihrer jeweiligen Luftstreitkräfte im syrischen Luftraum zu vermeiden, eingestellt worden. In den USA wird der Ruf nach Verhängung einer Flugverbotszone über Syrien immer lauter, obwohl oder vielleicht gerade weil der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, General Joseph Dunford, vor wenigen Tagen bei einem Auftritt vor dem Kongress in Washington gewarnt hat, daß der Versuch der Durchsetzung einer solchen Maßnahme auf einen heißen Krieg mit Russland hinausliefe.

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Stellungnahme zu den jüngsten Angriffen gegen die UNO Hilfskonvois nahe Aleppo:

Ein Beitrag der Baseler Schwesternorganisation "Hände weg von Syrien" zu der Kundgebung vor der amerikanischen Botschaft in Wien:

Nachdem in der Nähe von Aleppo ein UNO Hilfskonvoi angegriffen wurde, waren die USA und Europa gemeinsam mit den westlichen Medien mit Schuldzuweisungen schnell wie immer: „Nur Russland oder Syrien“ kommen für die selbsternannten Weltpolizisten als Täter in Frage. Die Syrische Luftwaffe oder die Russische Luftwaffe als Syriens engster Verbündeter sollen also Hilfslieferungen für das syrische Volk aus der Luft bombardieren und damit eine weitere Eskalation der Angriffe gegen Syrien riskieren?
Die Operationen unter falscher Flagge gegen die Syrische Regierung, gegen die Syrische Armee und gegen das Syrische Volk sind mittlerweile zahlreich. Der Angriff gegen den UNO Hilfskonvoi, der nun Russland und Syrien in die Schuhe geschoben werden soll, steht keineswegs allein da. Erinnert sei an das „Massaker von Houla“, (2012), erinnert sei an den „Giftgas Angriff von Ghouta“ (2013) erinnert sei an die erlogenen Gräuelgeschichten von Fassbomben, erinnert sei an die zahllosen Diffamierungen der Syrischen Regierung durch westliche offizielle Stellen und deren Medien: Lüge reiht sich an Lüge, einer Diffamierung folgt die nächste.

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Kundgebung gegen die US-Aggression gegen Syrien

Als am 17. September diesen Jahres F16 Flugzeuge syrische Truppen angriffen, wurden mehr als 60 Soldaten getötet und über 100 verletzt. Der Angriff erfolgte zu einem Zeitpunkt, als die syrische Armee gerade erfolgreich gegen die IS-Terroristen vorging und dabei war, den Flughafen von Deir ez-Zor zu verteidigen.

Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie sehr die USA und ihre Verbündeten alle Friedensbemühungen sabotieren und in Wirklichkeit keinen Krieg gegen den IS sondern gegen die syrische Souveränität führen. Die Behauptung, es hätte sich um ein Versehen gehandelt, erinnert an die Argumentation während der Kosovo-Aggression von 1999, als neben unzähligen zivilen Zielen auch die chinesische Botschaft in Belgrad von der US-Luftwaffe „versehentlich“ getroffen wurde, damals angeblich wegen eines veralteten Stadtplans.

Um von dem Kriegsverbrechen abzulenken, wurde nach bewährtem Muster ein Massaker inszeniert und der syrischen oder der russischen Armee in die Schuhe geschoben. Ein Hilfskonvoi der UN und des syrischen Roten Halbmonds wurden angegriffen und abwechselnd die russische oder die syrische Luftwaffe dafür verantwortlich gemacht. Die Medien und gekaufte NGO`s standen Gewehr bei Fuß und verbreiteten ebenfalls diese Version. Ein CNN Bericht über den Angriff verwendete dazu Bilder des zerstörten Aleppo, die bereits im August vom zerstörten Aleppo gezeigt wurden, auch wenn Satellitenaufnahmen aus russischen Drohnen diese Geschichte widerlegen. Wir haben genug von den Lügen und dem Krieg, der von hier ausgeht und dem wir auch hier entgegen treten müssen.

Zur Zeit findet auf syrischem Boden ein Weltkrieg statt, den die USA und ihre Vasallen verursacht haben. Gemeinsam müssen wir das Verbrechen der USA stoppen, bevor die Situation weiter eskaliert.

Kundgebung

am 23. September 2016

um 18.00 Uhr

vor der US-Botschaft

Boltzmanng. 16, 1190 Wien

Bündnis gegen den Krieg – Hände weg von Syrien

 
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